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Wochenendseminare 2010-12
„Besuch
der KZ-Gedenkstätte Osthofen
und des Jüdischen Worms“
in Rheinhessen. 24./25. April 2010
(2 Tage)
„Besuch
der KZ-Gedenkstätte Buchenwald“
in Weimar-Buchenwald (Thüringen)
25.
–
27. Juni 2010 (3 Tage)
Das
Konzentrationslager Buchenwald war eines der größten
Konzentrationslager auf deutschem
Boden. Es wurde im Juni
1937 errichtet und bis zum April
1945 von der SS auf dem
Ettersberg bei
Weimar als Arbeitslager betrieben.
Zunächst war es für politische Gegner des Naziregimes bestimmt, später
auch für vorbestrafte Kriminelle und so genannte Asoziale, Juden, Zeugen
Jehovas und Homosexuelle. Mit Beginn des
Zweiten Weltkrieges wurden zunehmend
Menschen aus anderen Ländern hier gefangen gehalten. Besonders
nach 1943 wurden im KZ Buchenwald und in seinen
insgesamt 136 Außenkommandos KZ-Häftlinge
rücksichtslos vor allem in der Rüstungsindustrie ausgebeutet.
Eins dieser
Außenlager vom KZ Buchenwald bestand
1944/45
direkt neben
Schloß Kransberg/Taunus. In
Buchenwald wurden viele Gefangene von der SS ermordet oder starben an
den unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen im Nazi-Programm
„Vernichtung
durch Arbeit“.
Anfang 1945 wurde das Lager zur vorläufigen Endstation für
Evakuierungstransporte aus
Auschwitz und
Groß-Rosen. Kurz vor der Befreiung
versuchte die SS noch, das Lager zu räumen und schickte 28.000 Häftlinge
auf
Todesmärsche. Etwa 21.000 Häftlinge,
darunter über 900 Kinder und Jugendliche, blieben im Lager zurück. Am
11. April 1945 befreiten Häftlinge der geheimen Widerstandsorganisation
das Lager, nachdem Einheiten der 3. US-Armee auch den
Ettersberg erreichten. Insgesamt waren
etwa 250.000 Menschen aus allen Ländern Europas im Konzentrationslager
Buchenwald inhaftiert. Die Zahl der Todesopfer wird auf etwa 56.000
geschätzt, darunter waren auch 11.000 Juden.
Busfahrt ab/bis
Frankfurt am Main und Bad Homburg v. d. Höhe.
–
Veranstalter:
DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main / DGB-Senioren in Zusammenarbeit mit dem
DGB-Bildungswerk Hessen, unterstützt von „Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“.
Vorschau auf nächstes Jahr:
1.
– 3. Juli 2011 neu!
„Besuch
der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora“
bei Nordhausen (am südlichen Harz) –
voraussichtlich im Juni bzw. Juli 2012 (3 Tage)
Veranstalter:
DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main / DGB-Senioren, unterstützt von „Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“.
„Besuch
der KZ-Gedenkstätte Natzweiler-Struthof (Elsaß)
und seines Außenlagers Neckarelz“
Daneben soll aber auch der Westwall und eine Bastion der Maginotlinie
besucht werden.
– Ein Termin steht
aber bisher noch
nicht fest (3 Tage).
Busfahrt ab/bis
Frankfurt am Main und Bad Homburg v. d. Höhe.
–
Veranstalter:
DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main / DGB-Senioren, unterstützt von „Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“.
Vorschau auf unser neues 3-Tages-Seminar:
„Strukturwandel
und Industriedenkmäler in der Ruhrregion“
in Dortmund / Essen / Herten / Duisburg 30.
März
– 1. April 2011
(Mittwoch
– Freitag)
neu!
Bahnfahrt ab/bis Frankfurt a. Main nach
Dortmund.
–
Veranstalter:
DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main, unterstützt von „Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“.
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„Wer sich der
Vergangenheit nicht erinnern will, ist dazu verurteilt, sie noch einmal
zu erleben."
George Santayana, spanisch-amerikanischer
Philosoph und Schriftsteller (1863-1952)
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