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Einladung zum Wochenendseminar
Eine Fahrt in die
Vergangenheit:
Besuch der
Gedenkstätte und des Museums Trutzhain
Das Stalag IX A
Ziegenhain war während des Zweiten Weltkrieges das größte
Kriegsgefangenenlager in Hessen. Die Wehrmacht war auch hier – wie wir
feststellen werden – durchaus Partei im Weltanschauungskrieg der Nazis
und damit auch nicht der „ritterliche“ Gegner für alle Kriegsparteien,
wie es nach dem Krieg oft dargestellt wurde.
In diesem
Wochenendseminar soll die unterschiedliche Behandlung der einzelnen
Gruppen von Kriegsgefangenen im Kriegsgefangen-Stammlager Stalag IX A
Ziegenhain während des Zweiten Weltkrieges
1939-45
beispielhaft untersucht werden, der Umgang mit den Kriegsgefangenen im
Hauptlager und im separatem „Russenlager“ sowie während einer Exkursion
auch mit den Verstorbenen auf den beiden Friedhöfen. Daneben gibt es
aber auch Informationen über das CI-Camp
95
Ziegenhain für Nazi-Belastete u. a.
1945
und das DP-Camp
95-443
Ziegenhain für überlebende Juden aus ganz Europa
1946-47.
Auf dem Gelände wurde anschließend ein Lager für Flüchtlinge und
Heimatvertriebene eingerichtet (1948-51)
– nicht ohne Konflikte mit der einheimischen Schwälmer Bevölkerung, aus
dem dann die selbständige Gemeinde Trutzhain entstand. Zur Entwicklung
von Trutzhain sollen aber auch noch einige interessante Einblicke
vermittelt werden.
Wochenendseminar
28.
–
29.
April
2007
in Schwalmstadt,
Gedenkstätte und Museum Trutzhain.
Vorgesehener
Programmablauf:
Samstag.
28.04.2007
11.30
Überblickreferat mit Diskussion (Hans Gerstmann)
Transfer nach Ziegenhain
13.00
Mittagessen im Gasthaus „Löwe“ in Ziegenhain (auf eigene Kosten)
Transfer nach Trutzhain
14.30
Besichtigung der Weberei Egelkraut in Trutzhain
15.00
Kaffeepause im Museum
Transfer
15.45 Besuch
der beiden Friedhöfe (Hans Gerstmann)
Transfer nach Trutzhain
17.30
Besichtigung der Ausstellung im Museum, Film: „Erinnerungen an ein
Kriegsgefangenenlager“, Diskussion
19.00
Transfer nach Ziegenhain
Einchecken im Hotel „Hof Weidelbach“ in Ziegenhain
Abendessen im Hotel-Restaurant (auf eigene Kosten), Nachbereitung
Sonntag,
29.04.2007
08.00
Frühstücksbuffet im Hotel-Restaurant „Hof Weidelbach“ in Ziegenhain
09.00
Transfer nach Trutzhain
09.30
„Situation der Flüchtlinge und Heimatvertriebenen in der Schwalm – Vom
Stalag IX A über die Flüchtlingssiedlung Trutzhain zur Gemeinde
Trutzhain“ (Hans Gerstmann),
Diskussion
11.30 Film:
„Erinnern und Vergessen“, Diskussion
Transfer nach Ziegenhain
13.00
Mittagessen im Gasthaus „Löwe“ in Ziegenhain (auf eigene Kosten),
Nachbereitung des Seminars
(kleinere Änderungen
im Programm bleiben vorbehalten)
Hans Gerstmann ist
Mitarbeiter der Gedenkstätte und des Museums Trutzhain
Seminarleitung:
Bernd Vorlaeufer-Germer
Teilnahmezahl: mind.
8 bis max.
14
Personen; darunter werden auch wieder sechs Teilnehmer/innen aus Luxemburg
sein.
Teilnahmebeitrag p.
P.: €
30,--
im Doppelzimmer oder Twin und €
38,--
im Einzelzimmer bei Selbstanreise. In diesem Betrag sind enthalten:
Seminarkosten, Unterkunft und Frühstücksbuffet im 3 Sterne-Hotel „Hof Weidelbach“. Aus Kostengründen empfehlen und unterstützen
wir ausdrücklich die Bildung von Fahrgemeinschaften bei anteiliger Übernahme
der Fahrtkosten. Das alternative Angebot der Hin- und
Rückfahrt mit der Bahn haben wir inzwischen wieder zurückgenommen, denn
alle Teilnehmer/innen sollen nun mit privaten PKWs transportiert werden.
Veranstalter:
„Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“, Marienbader Platz
18,
61348
Bad Homburg v. d. Höhe, Telefon:
06172
/ 92 10 02,
e-mail:
arbeit-und-leben@online.de, Internet:
www.arbeit-und-leben-hochtaunus.de,
in Zusammenarbeit mit der DGB-Region
Frankfurt-Rhein-Main / DGB-Senioren. – Die Anmeldung kann zwar
formlos, sollte aber mit Bezug auf diese Seminarausschreibung
schriftlich erfolgen, d. h. per e-mail oder Brief an „Arbeit und Leben
(DGB/VHS) Hochtaunus“. Dies wird wieder ein internationales
Wochenendseminar werden, da auch Teilnehmer/innen aus Luxemburg dabei
sein werden. Wegen Begrenzung der Anzahl der Teilnehmenden sollte
rechtzeitig reserviert werden.
Diese Seminarausschreibung erhalten Sie auch im Druckformat, wenn Sie die unterstrichene,
blaufarbig markierte Seitenüberschrift anklicken.
Zusätzliche
Informationen zu diesem Thema sind auch im Internet zu
finden unter:
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gestellt haben. |