| |
Einladung zum Wochenendseminar
Eine Fahrt in die
Vergangenheit:
„Besuch
der KZ-Gedenkstätte Buchenwald“
Das Konzentrationslager Buchenwald
war eines der größten
Konzentrationslager auf deutschem
Boden. Es wurde im Juni
1937 errichtet und bis zum April
1945 von der SS auf dem
Ettersberg bei
Weimar als Arbeitslager betrieben.
Zunächst war es für politische Gegner des Naziregimes bestimmt, später
auch für vorbestrafte Kriminelle und so genannte Asoziale, Juden, Zeugen
Jehovas und Homosexuelle. Mit Beginn des
Zweiten Weltkrieges wurden zunehmend
Menschen aus anderen Ländern hier gefangen gehalten. Besonders
nach 1943 wurden im KZ Buchenwald und in seinen insgesamt 136
Außenkommandos KZ-Häftlinge rücksichtslos vor allem in der
Rüstungsindustrie ausgebeutet.
Eins dieser
Außenlager vom KZ Buchenwald bestand
1944/45
direkt neben
Schloß Kransberg/Taunus. In
Buchenwald wurden viele Gefangene von der SS ermordet oder starben an
den unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen im Nazi-Programm
„Vernichtung
durch Arbeit“.
Anfang 1945 wurde das Lager zur vorläufigen Endstation für
Evakuierungstransporte aus
Auschwitz und
Groß-Rosen. Kurz vor der Befreiung
versuchte die SS noch, das Lager zu räumen und schickte 28.000 Häftlinge
auf
Todesmärsche. Etwa 21.000 Häftlinge,
darunter über 900 Kinder und Jugendliche, blieben im Lager zurück. Am
11. April 1945 befreiten Häftlinge der geheimen Widerstandsorganisation
das Lager, nachdem Einheiten der 3. US-Armee auch den
Ettersberg erreichten. Insgesamt waren
etwa 250.000 Menschen aus allen Ländern Europas im Konzentrationslager
Buchenwald inhaftiert. Die Zahl der Todesopfer wird auf etwa 56.000
geschätzt, darunter waren auch 11.000 Juden.
Wochenendseminar
in Weimar-Buchenwald 25.
–
27. Juni 2010 (3 Tage)
Gedenkstätte Buchenwald,
Haus 5, Jugendbegegnungsstätte.
Vorgesehenes
Seminarprogramm: Ausführliche Exkursion unter sachkundiger Führung über
das gesamte Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald (1937-1945),
Besuch des Mahnmals und der Dauerausstellung. Jeweils abends wird das
tagsüber Erfahrene nachbereitet, Artur Roth liest aus dem Buch über
seinen Vater Otto Roth „Unter den Augen der SS“, es besteht aber auch
die Möglichkeit zur individuellen Beschäftigung mit einem der
angeschnittenen Themen.
Die
ausführliche Seminarausschreibung erhalten Sie im Druckformat, wenn Sie
die unterstrichene, blaufarbig markierte Seitenüberschrift anklicken.
Dort ist auch das angehängte Anmeldeformular zu finden.
Busfahrt ab/bis
Frankfurt a. M. und Bad Homburg v. d. Höhe. Kostenbeitrag p. P. = €
50,--,
Schüler, Studenten und Auszubildende = € 25,--;
darin sind enthalten: Unterbringung in Doppelzimmern mit Dusche und WC,
Vollpension (ab Freitagabend und bis Sonntagmittag),
Fahrt- und
Seminarkosten.
Imbiss auf der Hinfahrt (am Freitagmittag) und Getränke müssten selbst
bezahlt werden. – Veranstalter: DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main / DGB-Senioren in
Zusammenarbeit mit dem DGB-Bildungswerk Hessen, Ansprechpartner ist Horst Koch-Panzner (Telefon:
069 /
27 30 05-74
/ -77
/ -72
bzw. e-mail:
Horst.Koch-Panzner@dgb.de), unterstützt von „Arbeit und Leben
(DGB/VHS) Hochtaunus“ (Telefon:
06172
/ 92 10 02,
e-mail:
Arbeit-und-Leben@online.de). – Teilnahmezahl: max.
25
Personen.
„Wer sich der
Vergangenheit nicht erinnern will, ist dazu verurteilt, sie noch einmal
zu erleben."
George Santayana, spanisch-amerikanischer
Philosoph und Schriftsteller (1863-1952)
|
|
|