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Einladung zu unserem
menschenrechtsorientierten Studienseminar
in Spanien:
S p
a n i e n
75 Jahre Kampf um Freiheit und Demokratie
Der Spanische Bürgerkrieg 1936 – 1939
17. bis
23. Mai 2012
(7 Tage)
Eines der
(fast) vergessenen historischen Ereignisse des letzten Jahrhunderts ist
der Bürgerkrieg in Spanien. Die Ursachen für den Ausbruch des Krieges
sind in den extremen sozialpolitischen und kulturellen Verwerfungen
in der spanischen Gesellschaft sowie in regionalen
Autonomiebestrebungen, etwa im Baskenland und Katalonien, zu finden.
Als im Sommer 1936 Teile des Militärs gegen die demokratisch gewählte
Regierung putschen, beginnt ein drei Jahre dauernder Bürgerkrieg
mit anschließender fast vierzigjähriger Diktatur des Generals Franco,
gestützt auf das
reaktionäre Militär, die erzkonservative katholische Kirche und die
Falange (spanische faschistische Bewegung).
Spanien ist ein Land, das nach dem blutigen Bürgerkrieg und der
folgenden Franco-Diktatur ab 1975 erst allmählich in das demokratische
Europa zurückkehrte. Nur langsam wird auch offiziell die Geschichte aus
der Sicht der Verteidiger/innen der Republik gewürdigt. Wir besuchen
einige Schauplätze des Krieges nahe Madrid: Toledo, einst
eine tolerante „Stadt der drei Kulturen" mit einem vielfältigem Erbe an
Kirchen, Moscheen, Synagogen, Palästen und Festungen; Segovia,
wie Toledo als Stadt ein Teil des von der UNESCO unter Schutz gestellten
Weltkulturerbes; und zudem auch noch Teruel,
Guadalajara und Brunete, wo militärisch
bedeutsame Schlachten des Spanischen Bürgerkrieges stattfanden.
Daneben wollen wir aber auch noch Informationen und Erfahrungen mit
unseren Gewerkschaftskolleg/innen in Barcelona austauschen: Die
Geschichte der spanischen Gewerkschaften ist spannend und durchaus nicht
frei von Konflikten. Es gab sowohl eine starke anarchosyndikalistische (CNT,
besonders in Katalonien und in ländlichen Gebieten) als auch eine
sozialistische (UGT) Gewerkschaft. Die spanischen Gewerkschaften waren
mit die wichtigsten Akteure des Widerstandes gegen General Franco.
Nach dessen Sieg wurden alle Gewerkschaften verboten. Erst nach
Jahrzehnten der Diktatur konnten sich mit den Comisiones Obreras neue,
wenn auch illegale, gewerkschaftliche Aktivitäten etablieren und nach
dem Tod Francos und der langsamen Demokratisierung des Landes konnten
die Gewerkschaften wieder frei arbeiten.
Vorgesehene Reiseroute:
Barcelona
–
Saragossa (Zaragoza) – Teruel – Guadalajara
– Segovia – Brunete – Toledo –
Madrid (mit
Möglichkeit zur individuellen Verlängerung).
Reisepreis
pro Person im DZ/HP (nur das
Landarrangement/ohne Flüge):
€
840,--
Reisepreis pro
Person im DZ/HP (komplett mit Flügen): ab
€ 985,--*
*
Der
Preis schließt die neue deutsche Luftverkehrssteuer, die
Flughafengebühren und die Kerosinzuschläge (Stand: 10.08.2011) ein.
Der Flugpreis ist abhängig von der
Buchungssituation bei der Deutschen Lufthansa (LH).
Verlängerung
in Madrid: auf
Wunsch möglich, z. B.
im zentral gelegen 4-Sterne-Hotel (landestypisch) „Celuisma
Florida Norte“; Preis
auf Anfrage. Das Hotel kann ggf. auch selbst im Internet gebucht werden.
Gruppengröße:
mindestens 20 und maximal 32 Personen.
–
Das Seminar ist ausgebucht!
Das ausführliche Programm für
unser
menschenrechtsorientiertes Studienseminar
erhalten
Sie, wenn Sie oben die unterstrichene, grünfarbige Seitenüberschrift
„SPANIEN"
anklicken.
Wir nehmen auch
wieder –
unter
Vorbehalt –
Anmeldungen
für ein halbes Twin (Doppelzimmer mit zwei getrennten Betten) entgegen
und werden versuchen, noch eine/n Partner/in für Sie in diesem Zimmer zu
finden.
Unsere Reisegruppe wird begleitet von Bernd
Vorlaeufer-Germer,
ehrenamtlicher
Geschäftsführer von
„Arbeit
und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus" und ehem.
Reisebüro- und Luftverkehrskaufmann, und Horst Koch-Panzner,
Gewerkschaftssekretär in der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main.
Während
unseres Studienseminars stehen uns deutsch sprechende Reiseleiter zur Verfügung,
und bei einzelnen lokalen Programmpunkten werden wir ggf. vor Ort auch
noch von einheimischen Reiseführern betreut. |