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Einladung zu unserer
gesellschaftspolitischen Studienreise:
... auf‘s
„Dach der Welt“
H I M A L A Y A
NEPAL, TIBET und
Tibet-Bahn
vom 12. bis 26. Oktober 2012*
(15 Tage)
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in den hessischen Herbstferien
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Lhasa: Potala Palast
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Foto: Bernd
Vorlaeufer-Germer |
Die Himalaya-Region strahlt eine außergewöhnliche, wohl einmalige
Faszination aus. Da sind natürlich sowohl die
Bergwelt mit den höchsten Gipfeln
als auch die in diesen Höhen lebenden Völker mit ihren erhaltenen und
äußerst sensiblen indigenen Strukturen
jede Anstrengung wert, diese Natur und seine Menschen zu erhalten. Und
dabei wissen wir sehr wenig, und Wissen ist die Voraussetzung zur
Wertschätzung und dem richtigen Verhalten, das diesem Ziel dient.
Reisen sind für uns als
Begegnung mit anderen Kulturen
angelegt, ganz im Sinne Goethes:
„Mit dem neuen Leben, das
einem nachdenkenden Menschen die Betrachtung eines neuen Landes gewährt,
ist nichts zu vergleichen“. Im Himalaya soll das auch wegen
der besonderen Bedeutung, die das Land Hessen Tibet beimisst, in ganz
umfänglichem Sinne mit dieser gesellschaftspolitischen Studienreise
gewährleistet werden. Sie hat zwei Schwerpunkte, einmal Nepal und dann
Tibet.
In
Nepal
soll Buddha geboren worden sein, die Menschen haben sich heute
mehrheitlich dem
Hinduismus
zugewandt. Beide Religionen basieren auf dem Gedanken des ewigen Lebens
durch permanente Wiedergeburt und bieten so eine Option, der
Unterentwicklung und Armut doch Perspektive abzugewinnen. Nepal ist im
Fokus vieler
deutscher Hilfsorganisationen,
die sich besonders der Verbesserung der Bildung und dem Gesundheitswesen
widmen. Die gesellschaftlichen Verhältnisse im Lande haben sich nach der
Abdankung des Königs und den parlamentarischen Wahlen 2008 stark
gewandelt. Diesen Ablösungsprozess von mittelalterlichen
Herrschaftsformen zu modernen Strukturen in einem Land, das
eingeklemmt zwischen den Interessen zweier Giganten, Indien und China,
liegt, wollen wir direkt erleben, indem wir uns das z. B. von den dort
tätigen Stiftungen unserer Parteien erläutern lassen. Nepal ist
aber ‚nur‘ die Vorbereitung auf Tibet. Viele zehntausend Tibeter haben
nach der Flucht in Nepal eine neue Heimat gefunden und ihren Lamaismus
sichtbar ins Land gebracht. Man ahnt, wie die Menschen um den Dalai Lama
in seinem indischen Exil, ebenfalls am Fuße des Himalaya, leben.
Wir gehen hinein in das
tibetische Hochland
und beschäftigen uns während der mehrtägigen Fahrt bis zum Ziel Lhasa
mit den historischen Spuren, aber mehr noch den gegenwärtigen Lebens-
und Arbeitsbedingungen der Menschen in Tibet. Bis die erste Stadt
erreicht wird, Dzigadse, werden uns in dieser ländlichen Umgebung und
bei Höhen, die erst mit weit über 4.000 m beginnen, nur die
Tibeter in ihren versprengten Dörfern
und geschart um kleine und mittlere Klöster begegnen. Hier erlaubt der
Besuch des
Klosters Sakya
einen Einblick in die Vielfalt des
Lamaismus,
denn dieses Kloster ist das Zentrum der
Rotmützensekte,
vor der Machtübernahme der
Gelbmützen
die in Tibet dominante Glaubensrichtung innerhalb des Buddhismus. Wir
werden die Anstrengungen erleben, aus der hier sehr starken
Sonne
auch Energie
für die Verbesserung der Lebensumstände zu gewinnen und spontan
unterwegs auch eine
Schule
besuchen,
um zu sehen, wie die Kinder in solch komplizierter Infrastruktur auf das
Leben vorbereitet werden.
Der hessische „Verein
zur Förderung der Forschung und Ausbildung auf dem Gebiet der
Pflanzenzucht e. V.“ hat
hier
Aufforstungsprogramme
begonnen. Wir wollen uns mit der Bedeutung dieser Programme sowohl zum
Schutz
der Dörfer,
ihren Menschen und den Tieren gegen die verheerenden Sandstürme
beschäftigen, als auch deren Rolle bei der
Sammlung von Wasser
als Grundlage verbesserter Landwirtschaft. Auch werden wir uns Dörfer
ansehen, die mittlerweile
ganzjährige Landwirtschaft
betreiben und ihre Entwicklung u. a. der Unterstützung durch den neu
wachsenden tibetischen Mittelstand verdanken, die Gewinne aus ihren
Geschäften solchen Projekten als Spenden zuleiten.
Um unsere Absicht, einen
nachhaltigen Tourismus
auch materiell zu unterstreichen, wird (wo immer möglich) unser
begleitendes Personal, Fahrer und Reiseleiter, tibetisch sein, werden
wir in tibetischen Restaurants essen und in Hotels wohnen, die im Besitz
von Tibetern sind.
Die zwei Tage
Fahrt mit
der Tibet-Bahn
werden zum Abschluss der Reise die ideale Möglichkeit bieten, das
Erlebte in gemeinsamen Auswertungsgesprächen zu verarbeiten und so ganz
im Sinne von „Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“ eine abgerundete
Bildungsveranstaltung mit einer Vielzahl an Themen und reichen
Eindrücken mit bewegenden Bildern und nachhaltigen Erfahrungen zu
beenden.
Unsere
Reiseroute:
Kathmandu
(1.350 m) /
Bhakiapur
/ Patan (UNESCO-Weltkulturerbestätten)
– Swayambhunath – Dhulikhel – Grenzstationen
Kodari
/
Zhangmu (2.350 m)
–
BhoteKoshi-Schlucht
– LalungLa-Pass (5.030 m) – vorbei
an der
grandiosen Bilderbuch-Kulisse der höchsten Berge der Welt (incl. dem Mt. Everest)
–
Xêgar
(Shelkar/Tigri, 4.350 m)
–
LagpaLa-Pass (5.267 m)
–
Lhartse (Lhaze) – Sakya (Sagya) –
ShigaTse
(Dzigadse/Xigazê) –
GyanTse
(Gyanze/Gyangdzê,
3.950 m) –
KaroLa-Pass (5.096 m)
–
Yamdrok-See
(4.339 m) –
KambaLa-Pass (4.799 m)
–
Lhasa
(Lāsà,
3.600 m / UNESCO-Weltkulturerbestätten)
– später dann
mit der einmaligen, weltberühmten Tibet-Bahn zwei Tage lang durch eine atemberaubende Landschaft bis in die chinesische Hauptstadt
PEKING
(Beijing).
*
Der ursprüngliche Reisetermin musste etwas
vorgezogen werden.
da wir jetzt mit der Linienfluggesellschaft
Etihad
Airways (National Airline of the UAE, Partner von airberlin)
fliegen werden.
neu!
Reisepreis
pro Person im
DZ bzw. Twin bei 15 Teilnehmer/innen:
€ 2.740,--
Der
Preis schließt die neue
deutsche Luftverkehrssteuer, die Flughafengebühren und die
Kerosinzuschläge (Stand: November 2011) ein.
Gruppengröße:
mindestens 15 und maximal 25 Personen.
Anmeldeschluss:
12.08.2012 (nur bis zu diesem Termin kann die Gruppengröße und der dafür
kalkulierte Flugpreis garantiert werden).
Das ausführliche Programm für
unsere Studienreise
erhalten
Sie, wenn Sie oben die unterstrichene, grünfarbige Seitenüberschrift
„HIMALAYA"
anklicken.
Hinweis bei gesundheitlichen Bedenken: Zur
„Höhenkrankheit"
hat des Auswärtige Amt ein
Merkblatt (bitte anklicken) veröffentlicht. Aus
eigener Erfahrung empfehlen wir zur Akklimatisation – vor allem am Anfang
– alles ruhig etwas langsamer angehen zu lassen.
Wir nehmen auch
wieder –
unter
Vorbehalt –
Anmeldungen
für ein halbes Twin (Doppelzimmer mit zwei getrennten Betten) entgegen
und werden versuchen, noch eine/n Partner/in für Sie in diesem Zimmer zu
finden. Zur Zeit sucht eine nette Kollegin
noch eine Partnerin, mit der Sie ein Zimmer (Twin) teilen kann.
Unsere Reisegruppe wird begleitet von Bernd
Vorlaeufer-Germer,
ehrenamtlicher
Geschäftsführer von
„Arbeit
und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus" und ehem.
Reisebüro- und Luftverkehrskaufmann.
Während
unserer Studienreise stehen uns deutsch sprechende Reiseleiter zur Verfügung,
und bei einzelnen lokalen Programmpunkten werden wir ggf. vor Ort auch
noch von einheimischen Reiseführern betreut.
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