Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus

Arbeitsgemeinschaft für politische Bildung

im Hochtaunuskreis  (seit 1951)

 

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Exkursionen 2017

 

Der Schoß ist fruchtbar noch … eine Fahrt in die Vergangenheit

Regionalhistorische Exkursion zum KZ-Außenlager Walldorf  am Samstag, 6. Mai 2017. Das KZ-Außenkommando lag am Rande von Walldorf, südlich vom heutigen Frankfurter Flughafen; es unterstand formell dem Stammlager Natzweiler-Struthof im Elsass. Die paramilitärische Organisation Todt (OT) forderte im Sommer 1944 vom KZ Auschwitz 1.700 jüdische Ungarinnen im Alter von 14 bis 46 Jahren als Zwangsarbeiterinnen „zur Erledigung kriegsentscheidender Bauvorhaben“ an, sie wurden dann von der Baufirma Züblin & Cie. dort vom 22. August bis zum 24. November 1944 vor allem zum Bau einer ersten betonierten Rollbahn für Düsenflugzeuge eingesetzt. Anmeldungen für diese Bus-Exkursion ab/bis Neu-Anspach, Bad Homburg und Oberursel nimmt die VHS Bad Homburg entgegen: Telefon: 06172 / 230 06, Telefax: 06172 / 230 09, e-mail: info.vhs@bad-homburg.de. Veranstalter: Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“ zusammen mit der Volkshochschule Bad Homburg.

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Der Schoß ist fruchtbar noch … eine Fahrt in die Vergangenheit

Alternative Taunus-Rundfahrten

zu Stätten des Zweiten Weltkrieges und von KZ-Außenlagern im Taunus

Referent: Bernd Vorlaeufer-Germer, Regionalhistoriker aus Bad Homburg v. d. Höhe. In der Mittagspause kann auf eigene Kosten das Mittagsessen eingenommen werden.

  

Zusätzliche Informationen:

1.   Erinnerungsinitiative „Der Taunus im Zweiten Weltkrieg“, Hessische Landeszentrale für Politische Bildung (HLZ), im Internet: http://www.hlz.hessen.de/index.php?id=134.

2.  Fernsehbeitrag „Hitler-Bunker im Taunus“ zum ehem. Führerhauptquartier Adlerhorst“ in Ziegenberg / Wiesental und Schloss Kransberg  mit Bernd Vorlaeufer-Germer, Internet-Archiv der Hessenschau“ vom 29.07.2012 (ca. 18 min nach Sendebeginn direkt nach dem Sportteil; Länge: 5:41 min): http://www.hr-online.de/website/archiv/hessenschau/hessenschau.jsp?t=20120729&type=v.

3.  Broschüre „KZ-Häftlinge und Zwangsarbeit im Hochtaunuskreis – vier Informationstafeln in Hundstadt, Merzhausen und Kransberg“, hrsg. vom Hochtaunuskreis o. D. (2014):

http://www.hochtaunuskreis.de/Kultur+und+Geschichte/Publikationen/_/KZ-Häfltinge_Druck_Infotafeln.pdf

    

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Der Schoß ist fruchtbar noch … eine Wanderung in die Vergangenheit

Regionalhistorische Exkursion zur Muna und zum ehem. KZ-Außenlager Hundstadt mit Bernd Vorlaeufer-Germer (Regionalhistoriker) am Samstag, 1. Juli 2017 neu! ab Bahnhof Wilhelmsdorf der Taunusbahn (Dauer: ca. 2 1/2 Stunden). Anmeldungen nimmt die VHS Bad Homburg entgegen: Telefon: 06172 / 230 06, Telefax: 06172 / 230 09, e-mail: info.vhs@bad-homburg.de. Veranstalter: Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“ zusammen mit der Volkshochschule Bad Homburg.

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Besuch eines lokalen Erinnerungsorts der Zeitgeschichte:

Führung über das „Camp-King-Gelände“ in Oberursel/Ts. voraussichtlich im September 2017 – Mit dem Gelände vom „Camp King“ besitzt Oberursel einen bedeutenden Ort der Zeitgeschichte von 1933 bis 1993. Nacheinander waren hier untergebracht: Ein Schulungslager der Universität Frankfurt am Main, der Reichssiedlungshof, während des Zweiten Weltkriegs die Auswertestelle (West) der Luftwaffe (Sammelstelle für abgeschossene alliierte Flieger) und danach die Zentrale des Geheimdienstes der US-Army (dort entstand im Jahr 1946 auch die „Organisation Gehlen“, die Vorgängerin des Bundesnachrichtendienstes). Alle nutzten dieses Gelände für ihre Zwecke. 1993 verließ das amerikanische Militär das Camp King. Ab 1998 bis 2006 ist dort ein modernes Wohngebiet entstanden. Bei einem Rundgang gibt es aber noch viele Spuren zu entdecken. Veranstalter: Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“ zusammen mit der Volkshochschule Hochtaunus.

    

Zusätzliche inhaltliche Informationen zu diesen Tagesseminaren und der Exkursion erhalten Sie, wenn Sie die unterstrichenen, blau gefärbten Seminare anklicken.

Hinweise: Weitere inhaltliche Informationen zu den Themen bei den Alternativen Taunus-Rundfahrten können Sie auch noch unter der Rubrik „Der Taunus im Zweiten Weltkrieg" erhalten. Für die aufgeführten Links können wir leider keine Haftung übernehmen. Das Copyright liegt bei denjenigen, die diese Informationen ursprünglich ins Internet gestellt haben.

 

Wer sich der Vergangenheit nicht erinnern will, ist dazu verurteilt, sie noch einmal zu erleben."  George Santayana, spanisch-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller (1863-1952)

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